Hygrothermische Bauteilsimulation

Um bei thermisch optimierten Gebäudehüllen dauerhaft Schadensfreiheit zu garantieren, ist besonderer Wert auf die Anschlussfugen zu legen. Hierbei ist nicht nur die bautechnische Ausführungsqualität entscheidend, auch die Qualität der Planung ist essentiell. Durch den Einsatz hygrothermischer Bauteilsimulationen können kritische Anschlussdetails in Bezug auf Wärmebrückenfreiheit und Feuchteverhältnisse in der Konstruktion optimiert werden.

BEISPIEL: STUDENTENHEIM

QUALITÄT & BEHAGLICHKEIT

 LEISTUNGSBESCHREIBUNG

Bei der Errichtung eines Studentenwohnheims war es aus statischen Gründen nicht möglich, einen auskragenden Laubengangträger mittels Konsole thermisch von der tragenden Stahlbetondecke zu entkoppeln. Aufgrund der zu übertragenden Lasten musste eine Einbindung in die Decke erfolgen. Um in den angrenzenden Badezimmern Oberflächenkondensation zu vermeiden, wurde eine dreidimensionale Wärmebrückensimulation durchgeführt.

ERGEBNISSE

Aufgrund der speziellen Konstellation, die den Einbau von Fertignasszellen vorsah, wurde eine Innendämmungslösung mit diffussionsdichten Dämmstoff (Schaumglas) vorgesehen, der flächig mit bituminöser Dichtmasse mit dem Wandbauteil verklebt wurde. Aufgrund dessen konnte eine Wasserdampfdiffussion in den Bereich der kalten Oberflächen unterbunden und dementsprechend Kondensatausfall und hygienische Probleme in den kritischen Bereichen vermieden werden.

AUFTRAGGEBER
studentisches Hilfswerk
(über Generalplaner)

AUFTRAGSVOLUMEN
bis 5.000 EUR

EFFEKTE

QUALITÄT
Planungssicherheit durch Sicherstellung
der Vermeidung von Wärmebrücken

BEHAGLICHKEIT
Vermeidung von Oberflächenkondensat
und Schimmelbildung